Sparkassen Kurier - Sparkasse am Niederrhein
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Betrachter blickt in idyllische Lichtungen und belebte Baumbestände

Naturausstellung des St.-Maria-Magdalena-Kindergartens

SONSBECK. Den Winkelser Busch kennen die Kinder des katholischen Kindergartens St.-Maria-Magdalena schon wie ihre eigenen Hosentaschen. „Wir veranstalten regelmäßig Waldtage, an denen die Kinder spielerisch Natur und Schöpfung erleben können“, sagt die leitende Erzieherin Brigitte Michalleck. In einer Naturausstellung in der Sparkassen-Geschäftsstelle zeigen die Kinder derzeit, was sie bei ihrem letzten Besuch im herbstlichen Wald alles erbeutet haben.

Eicheln, Kastanien und Tannenzapfen, kleine und große Stöcke, sogar einen ganzen Baumstamm brachten die Kinder mit und schufen aus ihnen interessante Ausstellungsstücke. In großen Holzringen auf dem Boden ordneten sie einzelne Fundstücke in der Art von Mandalas zu Bildern an. Aus je vier Ästen bastelten sie einen Rahmen für selbst gemachtes Papier, auf das sie verschiedene Naturmotive malten. Schmuckstücke der Ausstellung, die noch bis zum 22. November während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen ist, sind dreidimensionale Waldbilder in Schuhkartons. Durch ein kleines Guckloch blickt der Betrachter in idyllische Lichtungen und belebte Baumbestände.

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Veröffentlicht: 13. November 2002

Die Sparkasse, das sind Sie

46 Jubilare mit 1040 Dienstjahren

MOERS. Auf genau 1040 Dienstjahre bringen es die Jubilare, die der Vorstand der Sparkasse Moers jetzt bei einem festlichen Abendessen ehrte. Lebhaft tauschten die 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Erinnerungen und Anekdoten aus 40, 30, 25, 20 oder 10 Jahren im Dienst der Sparkasse aus. Vorstandsmitglied Karl-Heinz Tenter betonte: „Der Blick auf die stattliche Zahl von Jubilaren und Dienstjahren läßt ahnen, welch großer Anteil am Erfolg der Institution Sparkasse hier heute sitzt, denn die Sparkasse, das sind Sie.“

Trotz tiefgreifender Veränderungen in der Branche der der Finanzdienstleister und der immer noch völlig offenen Frage nach Fusionen mit umliegenden Sparkasse, richtete Sparkassendirektor Tenter in seiner Ansprache an die Jubilare einen positiven Blick in die Zukunft: „Auch ohne Fusion hat die Sparkasse Moers eine Größenordnung, die noch ein langes Leben zuläßt.“ Nach wie vor unterhält die Sparkasse Moers in ihrem Geschäftsgebiet in Moers, Alpen, Sonsbeck und Xanten 32 Geschäftsstellen und beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Veröffentlicht: 13. November 2002

Kleine Sparer erleben zauberhaftes Kinderkino

"Harry Potter und die Kammer des Schreckens" im Kino

MOERS. Die Premiere des neuen Harry Potter Films in London vor wenigen Tagen hat es einmal mehr gezeigt: In der Gunst der Kinder steht der kleine Zauberlehrling nach wie vor ganz oben. Die Sparkasse Moers holt „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ nun exklusiv für zwei Tage nach Moers.

In Kooperation mit dem Atlantik Filmpalast haben Knaxianer, die Mitglieder des Kindersparclubs der Sparkasse, und deren Eltern die Möglichkeit, den Film an zwei Tagen zu sehen. Die Vorstellungen sind am Freitag, 15.11.2002, um 19.15 und 20.30 Uhr sowie am Samstag 16.11.2002 um 11 Uhr. Die Karten für Knaxianer kosten 3,20 Euro, für ihre Eltern und Nicht-Knaxianer 6,80 Euro. Es wird empfohlen, den Vorverkauf im Atlantik Filmpalast zu nutzen. Informationen unter der Rufnummer 02841 / 18526.

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Veröffentlicht: 11. November 2002

“Blumme-Fritz“ ergänzt den Kulturpfad Alpen

Skulptur wurde in Bönninghardt feierlich übergeben

BÖNNINGHARDT. Der ganze Ortsteil Bönninghardt schien auf den Beinen zu sein, als im November 2002 die Besenbinder-Skuptur, geschaffen von der Alpener Künstlerin Erika Rutert, feierlich ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Kulturstiftung der Sparkasse Moers hatte das Projekt finanziert. Doch Herbert Ackermann, Vorstandsmitglied des Kreditinstituts wie auch der Stiftung, stellte die Rolle seines Hauses eher in den Hintergrund: „Künstlerische Begabung, handwerkliches Geschick und insbesondere bürgerschaftliches Engagement stehen absolut im Vordergrund.“

Volker Schulte-Bunert von der Gemeindeverwaltung machte eine bemerkenswerte Rechnung auf: 58 000 Euro, das Kunstwerk gar nicht einbegriffen, hätte die Neugestaltung des Platzes im Bereich der evangelischen Kirche gekostet, wären die notwendigen Arbeiten offiziell vergeben worden. Tatsächlich – und hier arbeitete Schulte-Bunert Hand in Hand insbesondere mit Altbürgermeister und Ortsvorsteher Hans Coopmann – wurde nur ein bescheidener Etat von 4500 Euro ausgeschöpft. Möglich wurde dies durch das von Herbert Ackermann herausgestellte bürgerschaftliche Engagement, von dem gerade auch heimische Unternehmen ergriffen waren. U.a. mußten 1300 Kubikmeter Erde bewegt werden.

Die Besenbinder-Skuptur dokumentiert lebensnah einen Teil der Heimatgeschichte. Erinnert wird an „Blumme-Fritz“, der bis zum Jahre 1948, unterwegs mit Klompen, seine Kundschaft im engen und weiteren Bereich der Bönninnghardt mit Heidebesen belieferte. Mit seiner Karre konnte er bis zu 100 Besen transportieren.

Seit Februar 1999 verfolgte die Interessengemeinschaft für Geschichte und Natur Bönninghardt das Besenbinder-Projekt. An Einzelheiten auf dem weiten Weg zur Verwirklichung erinnerten IG-Vorsitzender Johannes Schmitz und Bürgermeister Willi Jansen. Herbert Ackermann erwähnte die Einbindung der Besenbinder-Skuptur, für die die Kulturstiftung weit über 30 000 Euro zur Verfügung stellte, in den Kulturpfad Alpen. Beginnend mit dem Geschichtsbrunnen vor der Sparkassen-Geschäftsstelle in Alpen ziehe sich der Kulturpfad wie ein roter Faden nicht nur durch Alpen, sondern auch durch die weiteren Ortsteile: mit dem Krähenbaum in Veen, dem Froschbrunnen in Menzelen Ost und nunmehr dem Besenbinder in Bönninghadt.

Für den Ortsteil Menzelen-West, so erklärte das Vorstandsmitglied der Sparkasse Moers, stehe eine weitere Idee im Raum. Hier soll nämlich unter der Federführung des Bürgerschützenvereins Menzelenerheide der Wipp-Brunnen der ehemaligen Katstelle Reekwall nachgebaut werden. Die Kulturstiftung werde dieses Projekt „sicher positiv begleiten“.

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Veröffentlicht: 10. November 2002

Kreativität entwickeln, anstatt für Basare zu produzieren

Besuch von Bürgermeister und Sparkasse in St. Bernardin

SONSBECK. Die Begabung, schöne Schmetterlinge malen zu können, entdeckte Sigrid erst spät an sich. "Sehr viele unserer Bewohnerinnen haben isoliert hohe Fähigkeiten, doch viele alltägliche Handgriffe bilden für sie beinahe unüberwindliche Hürden." Evelin Heiders ist Heilpädagogin im Caritas-Wohnheim St. Bernardin in Hamb. 151 geistig behinderte Frauen im Alter zwischen 24 und 92 Jahren leben und arbeiten dort. Von einer Spende der Sparkasse Moers stattete die Heilpädagogin jetzt die Mal- und Bastelwerkstatt neu aus.

Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr waren die 1995 begonnenen und umfangreichen Umbauarbeiten in der Wohn- und Werkstätte der Caritas fertig geworden. "Zu Spitzenzeiten lebten in unserem 1852 begründeten Wohnheim über 400 Menschen", so Heimleiter Hans-Dieter Kitzero. Nach dem Umbau des früheren Franziskanerinnen-Klosters stehen nun 151 moderne Heimplätze in ganz unterschiedlichen Wohnformen zu Verfügung. Je nach Alter und Grad der Behinderung leben die Bewohnerinnen beispielsweise in betreuten Wohngruppen oder werden stationär gepflegt. Insgesamt beschäftigt die Caritas im Wohnheim St. Bernardin 120 Voll- und Teilzeitbeschäftigte.

Obwohl die ehemalige Klosteranlage von Alters her mit einer großen Mauer umgeben ist, gab es gegenüber der umliegenden Bevölkerung in Kapellen und Hamb nie Abgrenzungen. Im Gegenteil: Intensiv nutzen Privatleute und Gaststätten die Wäscherei des Wohnheimes. Hier wie in allen anderen Caritas-Werkstätten hat sich unterdessen das Beschäftigungskonzept für behinderte Mitarbeiter grundlegend geändert. Evelin Heiders: "Während unsere Bewohnerinnen früher nur ein oder zwei Aufgaben wie beispielsweise Kartoffelschälen übernommen haben und es darin mitunter zur Meisterschaft gebracht haben, legen wir heute wert auf die Entwicklung vieler Fähigkeiten." Das ist auch der Grund dafür, warum Frau Heiders mit den Frauen der Mal- und Bastelwerkstatt nur selten etwas für Basare produziert. Evelin Heiders: "Es kommt uns viel mehr auf die Entwicklung kreativer Potenziale an als auf den Druck, verkaufsfähige Dinge zu produzieren."

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Veröffentlicht: 07. November 2002

“Das Lachen wird Ihnen im Halse stecken bleiben“

Knisternde Spannung beim Auftakt der „Penguin’s Days“

Moers. Bürgermeister Rafael Hofmann eröffnete heute unter großer Beteiligung aus der Politik in der voll besetzten Aula der Geschwister-Scholl-Gesamtschule die zehnten „Penguin’s Days“. Im Jubiläumsjahr hat der Innenminister des Landes, Dr. Fritz Behrens, die Schirmherrschaft über das Jugendtheater-Festival übernommen. In seiner Vertretung würdigte Cornelia de la Chevallerie, leitende Ministerialrätin im Innenministerium NRW und unter anderem zuständig für die Bekämpfung des Rechtsextremismus, die „Penguin’s Days“. Das Festival stehe für ein Klima der Offenheit und Toleranz, so die Verfassungschützerin.

Moers habe aus eigener Kraft die einst mit Landesmitteln gegründeten Theatertage fortgeführt und damit eine Tradition begründet, so die Ministerialrätin weiter. Ebenso wie Bürgermeister Rafael Hofmann in seiner Eröffnungsrede würdigte sie die Arbeit des Kulturamtes unter Leitung von Helga Goer und die finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Moers, die durch Vorstandsmitglied Ulrich Ruthenkolk und Marketingdirektor Manfred Falz vertreten war. Sie zitierte auch Karin Derks, Leiterin des TiM-Theaters: „Gutes Theater kann Menschen bewegen und über Gefühle neue Gedanken in die Köpfe tragen.“ Besser könne man es nicht sagen, so Cornelia de la Chevallerie. Sie wünsche sich, dass auch andere mit Landesmitteln geförderte Aktionen „wie die hier in Moers mit Herz und Verstand so lange erfolgreich bleiben werden“.

Bürgermeister Hofmann betonte in seiner Rede noch einmal die Bedeutung der „Penguin’s Days“ im Kampf gegen Intoleranz, Hass und Fremdenfeindlichkeit und wünschte der Jury des Festivals viel Erfolg. Sie besteht aus Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und wird zum Abschluss des Festivals den „Goldenen Pinguin“ verleihen, der bei den Theatern schon längst zu einer begehrten Auszeichnung geworden ist.

Das erste Theaterstück „Magic Afternoon“ konnten sich die Jury sowie die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Geschwister-Scholl-Gesamtschule gleich nach der Eröffnung der „Penguin’s Days“ ansehen. „Während der Aufführung herrschte knisternde Stille, danach brandete wahnsinniger Applaus auf“, so Helga Goer, kommissarische Leiterin des Kulturamtes. „Die Art der Inszenierung bringt das aktuelle Zeitgeschehen genau auf den Punkt.“ In dem Stück geht es um zwei Pärchen, die sich treffen und nichts mit sich anzufangen wissen. Aus Langeweile kommt es dann zur Eskalation unter den vier Jugendlichen: Man giftet sich an, ein Nasenbein wird gebrochen, schließlich wird ein Mädchen vergewaltigt. Das Opfer wird dann selbst zum Täter und ersticht den Vergewaltiger. Cornelia de la Chevallerie hatte es vorab so ausgedrückt: „Alle Theaterstücke haben schwere Themen. Gewalt. Unterdrückung. Ausgrenzung. Deshalb kann ich Ihnen und den vielen weiteren Zuschauern nicht einfach viel Vergnügen wünschen. Ich fürchte, das Lachen wird Ihnen das eine oder andere Mal im Halse stecken bleiben.“

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Veröffentlicht: 07. November 2002

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